Als weltweit agierender Konzern sind wir in zahlreichen Ländern tätig. Jedes Land bringt seine eigene Kultur, Geschichte, Religionen, Volksgruppen und Traditionen mit. Ebenso individuell sind die Menschen, die dort leben und für uns arbeiten. Ihre Vielfalt begreifen wir als Bereicherung.

Die Kritik und Ideen unserer Mitarbeiter tragen seit jeher dazu bei, Dienstleistungen und Produkte von Panasonic ständig zu verbessern. Schon Firmengründer Konosuke Matsushita holte stets die Meinungen seiner Angestellten ein. Die Vielfalt von Menschen betrachten wir als Gewinn. Der Schutz ihrer Individualität und die Förderung ihrer Persönlichkeit sind für uns unantastbare Grundwerte.

Kaum eine andere Division vereint derart viele Menschen unterschiedlichster Nationalitäten wie die Panasonic Corporation of North America (PNA). 2005 starteten wir hier unsere Kampagne zur Förderung von Vielfalt. Sie rückt die Vorteile unterschiedlicher Sichtweisen und Erfahrungen ins Bewusstsein und zeigt, wie Mitarbeiter voneinander lernen können. Zugleich etabliert sie Strukturen im Unternehmen, die reich an Kreativität sind. Darüber hinaus richtete PNA ein interkulturelles Kommunikationstraining ein, welches Beschäftigte im Umgang mit Kollegen, Kunden und Handelspartnern schult. Es fördert die Offenheit für andere Perspektiven und trägt so zu einem fairen Arbeitsumfeld bei. Parallel dazu steigern internationale Austauschprogramme an unseren weltweiten Standorten das Verständnis für kulturelle und ethnische Unterschiede.

Bei Panasonic Japan sowie in unseren wichtigsten Tochtergesellschaften sind zwei Prozent der Beschäftigten Menschen mit Behinderungen. (Stand: Ende März 2011). Ihr Anteil ist damit höher als gesetzlich vorgeschrieben (1,8 Prozent) und übertrifft auch den Durchschnitt aller privatwirtschaftlichen Unternehmen in Japan (1,63 Prozent).
Zusammen mit Kommunen und Gemeinden betreiben wir zudem seit rund 30 Jahren „Panasonic Ecology Systems Kyoei“, „Panasonic Kibi“ und „Panasonic Katano“: Drei Tochtergesellschaften, welche eigens für Menschen mit Behinderungen konzipiert wurden. Sadahiro Kimura ist einer von ihnen. Seit einem Autounfall vor mehr als 30 Jahren ist er auf einen Rollstuhl angewiesen. Bei Panasonic Kibi verantwortet er die Montage von LCDs in Camcordern und brachte schon viele Anregungen in die Produktion mit ein. Auch sonst ist Sadahiro sehr aktiv: Als Spitzensportler nahm er an den paralympischen Spielen 2008 teil und ging als Sieger im Tennisdoppel hervor.

In Europa verfügen wir bislang nicht über derartige Einrichtungen, kooperieren dafür aber mit ihnen: Panasonic UK arbeitet seit fast 20 Jahren mit Remploy zusammen, einer Art Zeitarbeitsfirma, die Menschen mit Handicap zukunftsweisende Ausbildungen und Beschäftigungsverhältnisse bietet. So engagierte Panasonic Communications Co. (PCCUK) 200 Mitarbeiter von Remploy für die Fertigung von Druckern. Auch Panasonic Manufacturing UK (PMUK) und Panasonic Consumer Electronics UK (PCUK) vertrauen auf den renommierten Dienstleister – sei es bei der Montage von Lüftermotoren oder der Programmierung von Arbeitsspeichern für Mobiltelefone.

Panasonic verfügt über eine eigene Abteilung (Equal Employment Opportunity Office), deren Fachkräfte sich ausschließlich dem Thema „Chancengleichheit“ widmen. Unabhängig davon haben wir an jedem Standort eine Anlaufstelle, an die sich Mitarbeiter unmittelbar wenden können, um über ihre Sorgen bezüglich gerechter Beschäftigung, sexueller Belästigung oder ähnliches zu reden. Diskriminierungen, Mobbing sowie jegliche Formen seelischer und körperlicher Gewalt werden bei uns keinesfalls toleriert – sie stellen sowohl für die Betroffenen, als auch für das Unternehmen eine große Belastung dar. Neben individuellen Gesprächen setzen wir auf ein umfangreiches Programm, welches sich mit Broschüren, Seminaren und Trainingseinheiten aktiv gegen derartige Beeinträchtigungen und Bedrohungen richtet.
Die voran genannten Aktivitäten fußen auf einem konzerneigenen Wertesystem: Unserem ‘Code of Conduct’. Mit diesem Verhaltenscodex verpflichtet sich Panasonic unternehmensweit:
• die Menschenrechte zu respektieren und eine gerechte Einstellungspraxis sicherzustellen.
• keinerlei Diskriminierungen zu tolerieren – sei es durch Rede oder Benehmen, die sich auf Geschlecht, Alter, Nationalität, ethnische Zugehörigkeit, Religion, eine körperliche oder geistige Behinderung oder irgendeinen anderen Status beziehen.
• niemanden gegen seinen Willen zu beschäftigen. Kinderarbeit ist tabu.
• sich an die geltenden Arbeitsgesetze der jeweiligen Länder und Regionen zu halten, in denen wir tätig sind.
• die Privatsphäre jedes Mitarbeiters zu respektieren.