In den meisten Geräten der Unterhaltungselektronik erfolgt die Signalverarbeitung digital, was natürlich auch daran liegt, dass fast alle Speichermedien (CD, DVD etc.) digital arbeiten. Um die digital gespeicherten Informationen wieder herzustellen, insbesondere an Lautsprechern, müssen diese wieder in analoge Signale gewandelt werden. Diese Aufgabe übernimmt ein Digital/Analog-Wandler (D/A-Wandler). Die Eckdaten eines solchen Wandlers werden in der Regel mit Abtast-Frequenz, bzw. Abtastrate und Quantisierung angegeben.
DAB (Digital Audio Broadcast)
Bei diesem Verfahren werden Radiosignale über terrestrische Sender ausgestrahlt, die mit einer Stab- oder Wurfantenne empfangen werden können. Diese Technologie ermöglicht den störungsfreien Empfang von Radiosendern in digitaler Qualität, auch in schwierigem Terrain wie z.B. Gebirgen. DAB gewährt vor allem im Auto einen interferenzfreien Empfang in CD-Qualität und ist dadurch klar im Vorteil gegenüber UKW. Zusätzlich ermöglicht DAB auch die Übermittlung von Bilddaten wie z.B. Landkarten und Bildern an einen angeschlossen Monitor.
Datenrate
Mit Datenrate bezeichnet man eine Maßeinheit, die angibt, wieviele Informations-Einheiten (das sind die Nullen und Einsen) pro Zeiteinheit übertragen werden. Große Informationsmengen benötigen einen Übertragungskanal der entsprechend viele Bit pro Zeiteinheit übertragen kann. Die Angaben der Datenrate erfolgt in kbit/s, Mbit/s oder Gbit/s bzw. kByte/s, MByte/s und GByte/s. Andere Begriffe für die Datenrate lauten Bitrate oder Datentransferrate (engl. Transmission Rate). Im englischsprachigen Raum wird die Masseinheit mit bps (bit per second) angegeben. Auch die oft erwähnte "Schreib-Lese-Geschwindigkeit" bestimmter Speichermedien wird von der verfügbaren Datenrate bestimmt. Jeder Übertragungskanal lässt nur eine bestimmte Bitrate zu, kann also nur eine bestimmte Bitmenge pro Sekunde übertragen. Die Gründe liegen in der jeweils verwendeten Technologie und deren physikalischen Grenzen.
DD-Server-System
Produkt-Feature zur Dokumentenarchivierung im Netzwerk.
Deckblatt-Funktion
Fügt einem Kopiensatz ein Deckblatt hinzu.
DECT
Abkürzung für "Digital Enhanced Cordless Telecommunication". Beschreibt einen Übertragungsstandard für schnurlose Telefone.
De facto-Standard
Ein de facto-Standard ist eine allgemein akzeptierte Norm, die ihre Bedeutung aus der massenhaften Nutzung bezieht. Ein gutes Beispiel für eine de facto-Norm ist das bei Videogeräten übliche VHS. Die SD Memory Card ist darauf ausgerichtet, zum de facto-Standard für Speicherkarten zu werden.
Default Gateway
Hardware wie ein PC oder ein Router, die einem PC von außerhalb des Netzwerks Zugriff gewährt.
DHCP
Abkürzung für "Dynamic Host Configuration Protocol". Ein Protokoll, mit dessen Hilfe allen Netzwerk-PCs beim Starten automatisch alle erforderlichen Netzwerkparameter (eigene IP-Adresse, Subnetzmaske, Domain-Name, DNS-Server-Adresse, Gateway-Adresse, etc) zugewiesen werden können. DHCP ist die Weiterentwicklung von BOOTP. Im Gegensatz zu BOOTP ist DHCP „routing-fähig“, d.h. es wird auch durch Router hindurch in andere Zweige eines Netzwerkes übertragen.
Dialog-Sprachmodus
Bedien-Feature in Heimkino-Anlagen. Bei Spielfilmen werden Dialoge oftmals von anderen Geräuschen in lauten Szenen übertönt. Um Film-Dialoge besser verständlich zu machen, lässt sich die Lautstärke des Center-Lautsprechers um sechs Dezibel erhöhen.
Diffuses Licht
Wenn Licht nicht direkt auf das Motiv strahlt und von gedämpfter Qualität ist, spricht man von diffusem Licht. Dieses Licht ist in der Regel von "weicher" Qualität, dämpft die Schatten des Motivs und macht sie dadurch weniger auffällig. Indirektes Licht eignet sich besonders für Nah- und Portraitaufnahmen. Jedes lichtdurchlässige Material (so genanntes Frostpapier, Pauspapier (Entflammungsgefahr!), durchscheinende Kunststofffolie, weißer Stoff usw.) kann, vor die Lichtquelle (Blitz, Lampe) gehalten, das Licht diffus machen.
DIGITAL CINEMA COLOUR
VIERA Modelle mit Digital Cinema Colour decken einen Farbraum ab, der um 20 % höher ist als im HDTV-Standard. Dies führt zu einer exzellenten Farbwiedergabe wie im Kino.
Digital Optical Link
Schnittstelle zur optischen Übertragung von Audio- und Videosignalen über Lichtwellenleiter. Diese Verbindung findet man an digitalen Aufnahme- und/oder Wiedergabegeräten, wie zum Beispiel DVD-Playern. Eine andere Bezeichnung für diese Schnittstelle ist "Toslink".
Digital Servo-System
Unterstützt und optimiert die Laser-Abtastung bei einem DVD-Player/Recorder. Durch die digitale Steuerung der Regelkreise im Abtastsystem werden sogar wellige, verkratzte oder mit Fingerabdrücken versehene CDs problemlos abgespielt.
Digital Skyshot
Die Skyshot-Funktion verhindert, dass beim Kopieren von Originalen bei geöffnetem ADF bzw. bei geöffneter Originalabdeckung schwarze Ränder auf der Kopie erscheinen.
Digital Surround Sound
Um kinoreifen Surround Sound in Ihr Wohnzimmer zu holen und so auch die klanglichen Möglichkeiten Ihrer DVDs voll auszuschöpfen, benötigen Sie einen entsprechenden Surround-Decoder (Dolby Digital, DTS). Damit hören Sie an jedem Ihrer 5 Lautsprecher genau, wo ein Geräusch aufgenommen wurde. Ein zusätzlicher Subwoofer bringt Ihnen krachende Action nach Hause.
Digital Zoom
Beim Digital Zoom handelt es sich um eine rein elektronisch oder mathematisch berechnete Ausschnittvergößerung durch die Digitalkamera. Die Vergößerung erfolgt durch Zwischenwertberechnung (Interpolation). Die Bilder werden dadurch gößer aber im Detail unscharf.
Digitaler Anrufbeantworter
Bis zu 30 Minuten Aufzeichnungszeit. Ein Zeit- / Datumsstempel zeichnet den Zeitpunkt des Nachrichtenempfangs und die Gesamtzahl empfangener Nachrichten auf.
Digitaler Kammfilter
Mit Kammfilter bezeichnet man eine Filterschaltung, die Frequenzspektren, die nach einem festen Muster verschachtelt sind, wieder voneinander trennen kann. Notwendig ist das in jedem TV- Video- und DVD-Gerät. Hier müssen verschachtelten Helligkeits- und Farbsignale wieder auf die entsprechenden Signalwege aufgeteilt werden. In herkömmlichen Geräten geschieht diese Trennung durch einfache Filterschaltungen (Pässe). Diese Methode ist unbefriedigend, da in den jeweils getrennten Signalen nach wie vor Anteile der jeweils anderen Komponente enthalten sind. Das führt unweigerlich zu Störungen (Cross-Color und Cross-Luminanz). Digitale Kammfilter trennen die beiden Spektren nahezu störungsfrei voneinander. Das Ergebnis sind saubere Bildkanten und eine höhere Auflösung.
Digitaler Standbildausgang
Produkt-Feature. Mit Hilfe eines speziellen Adapters (zum Beispiel PC-Anschluss-Kit VW-DTA9) können Standbilder die sich auf dem Videoband oder einer Speicherkarte befinden, einfach zu einem PC übertragen werden.
Digitaler TWIN-Port
Bietet die Möglichkeit, an einem digitalen Port zwei digitale System-Endgeräte anzuschließen.
Digitalkopierer
Ein Digitalkopierer verwendet einen Scanner zum Abtasten und Reproduzieren eines Dokuments. Ein Analogkopierer verwendet hingegen spiegel-reflektiertes Licht zum Kopieren eines Dokuments.
Digitalverstärker
Digitalverstärker sind Verstärker, die ankommende digitale Audio-Signale (zum Beispiel von einem Digitalen Ausgang eines DVD-Players) direkt digital weiterverarbeiten. Eine andere Bezeichnung ist auch "Schaltverstärker". Die Vorteile der Digitalverstärker sind überzeugend. Neben einem hohen Wirkungsgrad, einer grossen Leistungsausbeute und geringer Wärmeentwicklung bestechen diese Gerät durch geringe Abmessungen und lassen den Designern freie Hand.
Dioptrienausgleich
Mit dem Dioptrienausgleich kann die Schärfe am Sucher individuell auf den Dioptrienwert (die Sehstärke) des Anwenders eingestellt werden.
Direct Navigator
Produkt-Feature eines DVD-Players. Der Direct Navigator zeigt in einer Liste die auf der DVD aufgezeichneten Programme. Mit Hilfe eines Cursors lässt sich leicht durch das Menü navigieren und das gewünschte Programm starten.
Direkt-Linearantrieb
Technologie von Panasonic Rasierern. Der "Direkt-Linearantrieb" sorgt dafür, dass sich die inneren Scherblätter konstant mit 13.000 U/min bewegen, auch wenn die Akkuleistung sinkt oder besonders dicke Haare rasiert werden.
Divide-Funktion
Die Divide-Funktion ermöglicht es, eine Datei an jeder beliebigen Stelle aufzuteilen.
DIVX
DivX® ist ein Videoformat auf Basis von MPEG4, das von der DivX®, Inc. entwickelt wurde. Mit DivX® können auch lange Videos in relativ kleinen Dateien gespeichert werden. VIERA gibt diese Dateien von SD-Speicherkarten oder über DLNA wieder.
DLNA CERTIFIED
Auf VIERA Flachbildfernsehern, die per LAN-Netzwerkkabel mit einem Computer verbunden sind, können Filme in den Formaten MPEG2, AVCHD und DivX direkt von der Festplatte des Computers wiedergegeben werden – auch wenn dieser in einem anderen Raum steht.
DMZ (Demilitarisierte Zone)
Begriff aus der Netzwerk-Technik. Eine DMZ befindet sich hinter einer Firewall und ermöglicht den gesicherten Einsatz von Servern (z. B. Webserver) für den Zugriff aus dem Internet.
DNR
DNR ist die Abkürzung für "Digitale Rauschunterdrückung". DNR sorgt bei TV-Geräten und / oder DVD-Recordern für eine deutliche Verbesserung der Bildqualität. Dabei wird das Farb- und Schwarzweißrauschen vermindert, das als flächiges Flackern (Schnee) wahrgenommen wird.
DNS
Abkürzung für "Domain Name System" Dieses System verbindet Domainnamen mit IP-Adressen im Internet. Da es schwierig ist, sich IP-Adressen, die aus einer langen Zahlenreihe bestehen, zu merken, übersetzt der DNS-Service die Zahlen in Namen.
Dolby Digital (5.1)
Dolby Digital wurde 1992 unter der Bezeichnung AC3 (Audio Code No.3) entwickelt und löste das analog arbeitende Dolby Surround-System ab. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes 5.1-System, welches mit 5 Vollbereichskanälen und einem LFE-Kanal (Low Frequency Effects) für extreme Bässe arbeitet. Die erwähnten 5 Vollbereichskanäle teilen sich auf in Front R/L, Center und Surround R/L, wobei jeder den vollen hörbaren Frequenzbereich von 20 Hz-20 kHz abdeckt. Erst getrennte Surroundkanäle ermöglichen realistische Surroundeffekte, z.B. beweglicher Objekte.
Dolby Digital (AC3)
Dolby Digital wurde 1992 unter der Bezeichnung AC3 (Audio Code No.3) entwickelt und löste das analog arbeitende Dolby Surround-System ab. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes 5.1-System, welches mit 5 Vollbereichskanälen und einem LFE-Kanal (Low Frequency Effects) für extreme Bässe arbeitet. Die erwähnten 5 Vollbereichskanäle teilen sich auf in Front R/L, Center und Surround R/L, wobei jeder den vollen hörbaren Frequenzbereich von 20 Hz-20 kHz abdeckt. Erst getrennte Surroundkanäle ermöglichen realistische Surroundeffekte, z.B. beweglicher Objekte.
Dolby-Digital-Decoder
Ein Dolby-Digital-Decoder kann die auf einer DVD gespeicherten oder von einem TV-Sender übertragenen Dolby-Digital-Signale in analoge Dolby-Surround-Signale wandeln.
Dolby Digital Plus
Dolby Digital Plus wurde speziell für den Einsatz bei HDTV und Blu-ray/HD-DVD entwickelt. Der Codec unterstützt Datenraten bis zu 6 Mbit/s (DVD: 448 kbit/s) und optimiert somit die Klangqualität. DDP ist abwärtskompatibel zu Dolby Digital.
Dolby Pro-Logic II
"Durch die DVD-Technologie wurden die 5.1 Tonformate wie Dolby Digital und DTS schlagartig zum Standard für hochwertige Heimkinowiedergabe. Dabei geriet ein wenig in Vergessenheit, dass die meisten Filmsoundtracks noch mit Stereoton oder Dolby Surround produziert wurden. Aber auch die überwiegende Mehrzahl der Abspielgeräte verarbeiten nur die zweikanalige analoge Toninformation. Um die "alte" Analogtechnik dem neuen "digitalen" Heimkinotrend anzupassen, wurde das Dolby Surround ProLogic System komplett überarbeitet. Der wesentliche Unterschied des überarbeiteten Systems besteht nun darin, dass das Signal des Raumkanals nun nicht mehr monoton sondern stereofon abgestrahlt wird. Für den Raumkanal gibt es nun zwei getrennte Kanäle, die zudem den vollen Frequenzbereich abdecken. Der Vorteil ist, dass sich jetzt in Dolby Surround codierte Filme als auch normale Stereosignale über 5.1 Wiedergabe-Systeme abspielen lassen. Mit dem Ergebnis, einer spektakulären Verbesserung der Surround-Effekte. Darüber hinaus erlauben verschiedene Abspielmodi eine individuelle Anpassung der Wiedergabe, die das Klangerlebnis deutlich intensivieren können."
DOUBLE LUMINOUS EFFICIENCY
Mit NeoPDP konnte die Energieeffizienz der Bildschirme drastisch verbessert werden. NeoPDP benötigt im Vergleich zu Geräten von 2007 nur noch die Hälfte der Energie, um die gleiche Leuchtkraft zu erzeugen.
Download-Font (Heruntergeladene Schriftart)
Eine in einem Computer gespeicherte Schriftart, die zusammen mit den Druckdaten an den Drucker übertragen wird. Heruntergeladene Schriftarten werden i. d. R. im RAM des Druckers gespeichert und wieder gelöscht, sobald der Drucker ausgeschaltet wird. Bei einigen Druckern können heruntergeladene Schriftarten auf einer Festplatte gespeichert werden, um ihre Löschung beim Ausschalten des Computers zu verhindern.
DPI
Abkürzung für "Dots Per Inch". Gibt die Auflösung in dots per inch (Punkten pro Inch) an, die horizontal und vertikal von einem Scanner abgetastet bzw. von einem Drucksystem erzeugt werden kann. Je höher die Auflösung, desto besser die Wiedergabequalität.
DPOF
Abkürzung für 'Digital Print Order Format'. Diese Kamerafunktion ermöglicht die Aufzeichnung von individuellen Druckinformationen auf Speichermedien.
Dreifach-Desodorierungs-Filter
In diesem Luftfilter arbeiten drei Katalysatoren zusammen, um Gerüche zu verringern. Durch diesen Dreifach-Effekt wird die Luft von einer Vielzahl störender Geruchsstoffe gereinigt, von Zigarettenrauch bis zu Chemikaliendämpfen. Wenn der Filter Sonnenlicht ausgesetzt wird, regeneriert sich der desodorierende Effekt.
Druck-Engine
Der Mechanismus, durch den ein vom Druckercontroller erzeugtes Bitmap (die Druckdaten) zu Papier gebracht wird.
Drucker-Controller
Ein zweckgebundener Computer in einem Drucker, der die zu druckenden Daten zusammen mit entsprechenden Formatierungsbefehlen von einem Computer empfängt und anhand dieser ein Bitmap erstellt (rastert). Dieses Bitmap beschreibt das zu druckende Bild, das daraufhin zur Übertragung auf das Papier an das eigentliche Druckwerk (Engine) weitergeleitet wird.
Druckerkartusche
Eine Druckerkartusche gehört zu den Verbrauchsteilen eines Druckers, die bei einem Laserdrucker i. d. R. alle wesentlichen auszutauschenden Elemente enthält. Wie z. B. Toner, Entwickler und Fotoleitertrommel.
Druckerschriftart
Jede für die Verwendung durch einen Drucker ausgelegte Schriftart.
Druckerserver
Ein Gerät oder ein Softwareprogramm, das einen alleinstehenden Drucker mit einem Netzwerk verbindet.
DSP
Abkürzung für "Digital-Signal-Prozessor". Hochintegrierte Schaltung, die mit Hilfe einer speziellen Software (Firmware) komplexe Rechenaufgaben der Signalverarbeitung ausführen kann. DSPs finden ihre Anwendung in digitalen Audio- und Videogeräten.
DTP
Computeranwendungen, die der Erstellung von Mitteilungsblättern, Magazinen, Handbüchern und anderen komplexen Dokumenten dienen. Aufgrund der Komplexität der mit Hilfe von DTP-Programmen erstellten Dokumente werden diese meist im Zusammenhang mit PDL-Druckern verwendet.
DTS (5.1)
Das digitale DTS-System (Digital Theatre System) wurde ursprünglich für das Kino entwickelt, wo es 1993 mit "Jurassic Park" zum ersten Mal seine exzellente Klangqualität unter Beweis stellen konnte. Ebenso wie Dolby Digital ist DTS ein sogenanntes 5.1 System. Das bedeutet 5 Vollbereichskanäle mit einem Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz und ein Subwooferkanal, wobei die Spezifikationen jedoch bis zu 8 Kanäle erlauben würden. Diese hohe Auflösung macht aus Speicherplatzgründen eine Datenkompression notwendig, welche mit dem durchschnittlichen Verhältnis von 5:1 allerdings deutlich geringer ausfällt, als bei Dolby Digital (8:1). Dabei werden weniger Daten vom Original "weggekürzt", was, in Abhängigkeit zur Abmischung des Soundtracks, eine Verbesserung des Klangbildes zur Folge haben kann, aber auch mehr Speicherplatz benötigt.
DTS-HD
Digital Theater Systems High Definition, (DTS-HD) (vormals Digital Theater Systems Plus Plus (DTS++) genannt, wurde speziell für den Einsatz bei HDTV, Blu-rays und HD DVDs entwickelt. Der High-Resolution-Codec unterstützt Datenraten bis zu 64 Mbit pro Sekunde (DVD max. 6 Mbit/s)
Dual Access
Speicher-Senden und Empfangen bei Faxgeräten. Während einer Übertragung kann bereits ein nachfolgender Faxauftrag programmiert werden.
Dual Laser
Technologie in einer Laser-Abtasteinheit. Zwei Laser ermöglichen das Lesen von CD-R und CD-RW.
Duplex
Das beidseitige Bedrucken eines Blattes.
Durchlicht
Mit diesem Begriff wird Gegenlicht und anderes Licht bezeichnet, das durch das Motiv hindurchscheint. Durchlicht kann verwendet werden, um bei der Abbildung von Glas, Blüten oder Blättern für Transparenz und kräftige Farben zu sorgen.
DVB-S, DVB-C, DVB-T
"DVB ist die Abkürzung für ""Digital Video Broadcast"" und bezeichnet die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen. Im einzelnen unterscheidet man folgende Standards: DVB über Kabel: DVB-C (= Standard für digitale Kabelübertragung) DVB über Satellit: DVB-S (= Standard für digitale Satellitenübertragung) DVB über Antenne: DVB-T (= Standard für digitale terrestrische Übertragung)"
DVB-SI
Programmbegleitende Service-Informationen (->SI-Daten) innerhalb des DVB-Datenstromes (z.B. ->EPG-Daten).
DVD
DVD (Digital Versatile Disc) ist ein modernes Speichermedium für Bild- und Tondaten. Das Besondere liegt in der Datenmenge, denn mit 4,7 Giga Byte ist die Speicherkapazität einer einseitigen Einschicht-DVD 7mal höher als die einer CD.
DVD Audio Ready
Produkt-Feature. Diese Geräte (Receiver, Lautsprecher) sind für die Wiedergabe von hochauflösenden DVD-Audios geeignet.
DVD Tonqualität
DVD Video Discs sind in der Lage, verschiedene Tonformate zu speichern; z. B. Stereoton oder der digitale 5.1 Mehrkanalton. Der digitale Surround-Ton ist kinoreif.
DVD+R/DVD+RW
"DVD+RW steht, ebenfalls wie DVD-RW, zum einen für einen mehrmals beschreibbaren DVD Rohling, zum anderen für das Recording-Format DVD+RW ( DVD-Recording Formate). Ein DVD+RW Medium fasst mit 4,7 GByte die gleiche Datenmenge wie eine DVD-R bzw. DVD-5. Die Hersteller geben für das Medium bis zu 1000 Schreib-/Löschvorgänge an. Das DVD+RW Format ist nicht identisch mit dem DVD-RW Format. Beide Formate sind auch nicht kompatibel zueinander!"
DVD-Audio
Im Vergleich zur klassischen CD mit ihren 16 bit und maximal 44,1 kHz erreicht die DVD-Audio eine bis zu 1100 fache Datentiefe. Sie liefert schon im Stereo-Betrieb einen perfeken Hörgenuss bei 192 kHz Abtastfrequenz und 24 bit Auflösung. Die Multikanalfähigkeit des Mediums eröffnet außerdem ein völlig neues räumliches Klangerlebnis durch unkomprimierten Sechs-Kanal-PCM-Ton. Ein Ambiente wie im Konzertsaal oder Jazzclub wird naturgetreu reproduziert.
DVD-R
Einmal beschreibbare, nicht editierfähige DVD.
DVD-RAM
Bis zu 100.000 mal wiederbeschreibbare DVD, die aufgrund ihrer hohen Datenübertragungsrate u.a. die gleichzeitige Aufnahme und Wiedergabe ermöglicht. Das Editieren (Schneiden und Verschieben) von aufgenommenem Filmmaterial ist möglich. Sie ist mit und ohne Cartridge lieferbar.
DVD-RW
"DVD-RW steht, ebenfalls wie DVD+RW, zum einen für einen mehrmals beschreibbaren DVD Rohling, zum anderen für das Recording-Format DVD-RW (DVD-Recording Formate). Die frühere Bezeichnung für die DVD-RW war DVD-R/W bzw. DVD-ER, für Erasable. Ein DVD-RW Medium fasst mit 4,7 GByte die gleiche Datenmenge wie eine DVD-R bzw. DVD-5. Die Hersteller geben für das Medium bis zu 1000 Schreib-/Löschvorgänge an. Das DVD-RW Format ist nicht identisch mit dem DVD+RW Format. Beide Formate sind auch nicht kompatibel zueinander!"
DVD-Video
DVD-Speichermedium für Video-Information. Man unterscheidet die Formate: DVD-5 (4,7GB), DVD-9 (8,5 GB), DVD-10 (9,4 GB), und DVD-18 (17 GB).
DVD-Video Bildqualität
Mit Hilfe der MPEG-2 Komprimierung kann die DVD Filme in einer Qualität speichern, die fast an die Qualität von Masterbändern heranreicht. Hierbei wird von DVD Video eine horizontale Auflösung von 500 Linien erreicht, wobei die Auflösung von VHS und Video CD nur bei 250 Linien liegt. Selbst die Laserdisk kann nur 420 Linien bieten.
DV-Ein/Ausgang
DV-Ein-/Ausgang beschreibt Schnittstelle für einen seriellen Highspeed-Datenbus, ähnlich USB (Universal Serial Bus). Die offizielle Bezeichnung für diesen Bus ist IEEE1394. Mit einer Datenrate von 400 Mbit/s eignet sich dieser Standard sehr gut für Multimedia-Anwendungen, wie der Videosignalübertragung in Echtzeit. Deshalb weisen DV-Camcorder in der Regel eine solche 4-polige Schnittstelle auf. Ein anderer Begriff ist für den DV-Ein/Ausgang ist "FireWire".
Dynamic Digital Motion (DDM)
Panasonics neues 100 Hz System mit 10-Bit-Technik verhindert durch die neue dreidimensionale Bewegungsprognose das Verwischen der Bildinformationen bei bewegtem Bildinhalt. Es sorgt für noch schärfere Konturen, damit Sie ein klares, flimmerfreies Fernsehvergnügen genießen können.
Dynamikbereich
Beschreibt den Abstand zwischen dem leisesten wahrnehmbaren Ton und dem lautesten, der abgegeben werden kann, bevor Verzerrungen im Klang auftreten.
DYNAMISCHER KONTRASTUMFANG VON 2,000,000:1 (PLASMA)
Das neue Real Black Drive System bei VIERA Plasma-Fernsehern erzeugt einen dynamischen Kontrast von 2.000.000:1. Das Ergebnis sind besonders plastische, scharfe Bilder.