Effektiver Schutz vor Staub und anderen Fremdkörpern, die in das Gehäuse digitaler Spiegelreflexkameras eindringen könnten
Einer der größten Vorteile von Spiegelreflexkameras gegenüber normalen Kompaktkameras liegt in der Möglichkeit, mit unterschiedlichen Objektiven zu arbeiten. Damit sind Spiegelreflexkameras deutlich vielseitiger, da das gleiche Kameragehäuse mit einer breiten Palette verschiedener Objektive genutzt werden kann. Die unterschiedlichen Eigenschaften der Objektive ermöglichen so das Aufnehmen einer Vielzahl separater Typen von Bildern.
Beim Objektivwechsel muss allerdings das eine Objektiv abgenommen und durch ein anderes ersetzt werden. Bei diesem Vorgang können leicht Staub, Sand oder anderer Schmutz in das Gehäuse der Kamera gelangen. Diese Fremdkörper können im Inneren der Kamera erheblichen Schaden anrichten, sie können etwa den Mechanismus für das Scharfstellen des Objektivs blockieren oder den Bildsensor verunreinigen. Gerade das Letztere stellt ein großes Problem dar, weil es sehr ungünstige Auswirkungen auf die Qualität der aufgenommenen Bilder haben kann.
Zur Vermeidung einer Verschmutzung des Kameragehäuses hat Panasonic eines der weltweit fortschrittlichsten Systeme zur Staubbekämpfung entwickelt: Beim Aufsetzen eines Objektivs wird ein gläserner Ultraschallfilter vor dem Bildsensor in Schwingung versetzt. Er bewegt sich dabei bis zu 30.000mal pro Sekunde auf und ab, beseitigt so alle Staubpartikel, die gegebenenfalls in die Kamera hineingelangt sein könnten. Die Partikel werden in einem speziell hierfür gestalteten Bereich gesammelt, von wo aus sie im normalen Betrieb auch nicht zurück vor den Sensor gelangen können. Dieses Verfahren ist ähnlichen Staubbekämpfungsmechanismen anderer Hersteller deutlich überlegen, bei denen nur das Bildstabilisierungssystem für die Vibration zum Abschütteln des Staubes eingesetzt wird. Bei dieser Vorgehensweise wird kein Ultraschall genutzt, weshalb sie deutlich weniger wirksam sind als das Panasonic-System.