» » » » » LUMIX TZ31 unterwegs in London, Österreich und Italien

TZ31 - Kunden Bewertungen

Main-Navigation

Die LUMIX TZ31 in London, Österreich und Italien

In acht Tagen nach London, Österreich und Italien. Die LUMIX TZ31 hat einen weiten Weg mit mir zurückgelegt und ich konnte sie so auf Herz und Nieren testen.

Der Bericht stellt ausschließlich die Meinung der Tester dar. Der Bericht ist von Panasonic weder gekürzt noch inhaltlich redigiert worden.

Bildqualität:
Mit einem Wort: beeindruckend! Während einer Urlaubsreise muss eine kleine Immerdabei-Kamera, wie die LUMIX TZ31 mit ständig veränderten und teilweise recht schwierigen Lichtverhältnissen und Motiven zurecht kommen und sollte das bestmögliche Resultat in kürzester Zeit erzielen, da meist schon das nächste interessante Motiv wartet. Diese Aufgaben meistert die TZ31 mit Bravour und es macht wirklich Spaß, diese handliche und einfach zu bedienende Cam immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen, und sich dann über die gelungenen Ergebnisse zu freuen.

Zum Beispiel erreichte ich bei einem Konzert in der Royal Albert Hall in London faszinierende Aufnahmen, die ich aber leider aufgrund der Verwertungsrechte nicht öffentlich präsentieren darf. Aber ich zeige einige Aufnahmen, die absolut überzeugend darstellen, wie hoch die Bildqualität in sämtlichen Bereichen ist, für eine “Westentaschenkamera” wirklich verblüffend. Extra erwähnen möchte ich hier auch noch die Topqualität der HD-Videoaufnahmen. Im Zusammenspiel mit dem sehr leisen, aber leistungsstarken 20x Zoom und der hohen Auflösung gelangen mir Aufnahmen, die ich mit dieser Ausrüstung nicht für möglich gehalten hätte.

Alles in allem beurteile ich die Bildqualität der LUMIX TZ31 als sehr gut.

Funktionen:
Der 20x Zoom der TZ31 ist eines der Highlights dieser Kamera. Beinahe erschreckend, wenn man zum ersten mal die Zoomtaste betätigt und das Display zeigt, wie das anvisierte Objekt immer näher rückt, der Zoom nicht zu enden scheint. In meinen Beispielfotos zeige ich einmal den extremen Zoombereich, von der Weitwinkelaufnahme der Towerbridge bis zur Detailaufnahme der vergoldeten Turmspitze einer der Türme. Angenehme Geschwindigkeit des Zoommotors, nicht zu langsam, aber trotzdem gut zu dosieren. So machen die abwechslungsreichen Aufnahmen - zum Beispiel im Architekturbereich, aber auch in der Natur - großen Spaß und bringen faszinierende Ergebnisse.

Die GPS-Funktion war für mich eine Premiere. Bisher hatte ich keine längere Praxis mit einer Kamera, die solche Möglichkeiten bietet, jede Aufnahme auch gleich mit der korrekten Ortskennung zu versehen und auf einer Landkarte dann wieder zu finden. Entsprechend holprig war dann auch der Weg zu den ersten richtigen Erfolgen dieser neuen Spielart. In London angekommen, wollte ich natürlich gleich die GPS Markierung anwenden, was sich allerdings als nicht so einfach herausstellen sollte. In den engen Straßenfluchten, umgeben von Hochhäusern und gewaltigen Kirchenbauten zeigte sich das GPS erstmal sehr eigensinnig und konnte keine Verbindung zu den Satelliten aufbauen. Ergebnis waren falsche Ortsangaben für die einzelnen Aufnahmen. Mit der Zeit und etwas Übung konnte ich dann die Empfindlichkeit des GPS Empfängers der Kamera besser einschätzen und so gelangen mir dann auch Aufnahmen, wie z.B. des Parlamentsgebäudes, mit der korrekten GPS Kennzeichnung “House of Parlament, London”. Ja, richtig gelesen, Sehenswürdigkeiten werden vom GPS als solche erkannt und korrekt bezeichnet.

Wenn man darauf achtet, dass die GPS-Kennung aktuell ist. Anhand der stets präsenten Statusanzeige des GPS kann man dies aber leicht erkennen und kontrollieren. Üblicherweise aktualisiert das GPS alle 5 - 20 Sekunden die Ortsangaben, bei guter Empfangsqualität. Ist der Empfang schlecht oder ist das GPS Signal ganz abgerissen, dauert die Neubestimmung des Ortes aber auch gerne mal 2 - 3 Minuten. Wem das zu lästig ist, der kann dieses neue Feature aber auch getrost ganz abschalten. Ich habe mich mit der GPS-Ortsbestimmung bereits gut angefreundet. Zur Videofunktion der Kamera habe ich in Punkt 1 bereits Stellung genommen. Wirklich faszinierend, diese hohe Bildqualität und auch der Stereoton überzeugt, wie ich an verschiedensten Locations feststellen konnte. Mit so einer kleinen Kamera sind diese Ergebnisse in Full HD Qualität einfach grandios. Neu war für mich allerdings das Videoformat AVCHD. Nicht so einfach zu handhaben wie etwa die üblichen MPEG Videos, aber qualitativ um Längen besser. Wie ich bei meiner kurzen Recherche feststellte, wird dieses Videoformat auch im Profibereich eingesetzt und das glaubt man gerne, wenn man hocherfreut die tollen Ergebnisse der eigenen “Filmchen” betrachtet.

Bedienung:
Als eines der Highlights in der Bedienung der LUMIX TZ31 möchte ich den Touchscreen erwähnen. Vom Vorgängermodell kannte ich den Touchscreen als eher lästigen Verursacher ungewollter Auslösevorgänge mit dann zu löschenden Fotos. Die Empfindlichkeit des Touchscreens wurde bei der TZ31 enorm verbessert und jetzt ist es ein echter Gewinn an Bedienungsfreundlichkeit, wenn man z.B. einen Film ansieht und diesen mit dem Touch auf einen grünen Pfeil in der Bildmitte startet, oder die Bilder beim Betrachten mit der bereits etablierten Wischtechnik weiterblättert. Funktionen wie etwa das Einstellen des Zoombereichs, erledige ich trotzdem lieber mit der Wipptaste beim Auslöser, da ich damit besser dosieren kann. Insgesamt ist der Touchscreen aber sehr gut gelungen.

Die Menüführung in der LUMIX ist gewohnt übersichtlich und man findet stets schnell und zuverlässig die gewünschte Funktion oder Einstellungsmöglichkeit. Dank des Drehrades für die einzelnen Kameramodi kann man auch ohne Menü schnell auf wechselnde Anforderungen reagieren. Hilfreich ist auch der eingeblendete Hilfetext bei allen Einstellungen im Menü, gerade bei nicht so oft genutzten oder neuen Features.

Design/Produkt:
Die gelieferte Testkamera präsentierte sich in einem unglaublich leuchtenden Rot, außergewöhnlich und einfach schön anzusehen. Wie ein getunter Sportwagen in Metalliclackierung, ein echter Hingucker eben. Die Größe der Kamera ist gut, um sie immer und überall dabei zu haben, was ja auf einer Reise enorm wichtig ist. Es gibt zwar kleinere Digicams, aber um diese hohe Qualität in Bedienung und Bildergebnissen zu erzielen, ist eben etwas mehr Technik und Optik nötig, weshalb man die kleine Bauart trotzdem als faszinierend bezeichnen muss. Größe und Gewicht sind also für eine Kamera dieser Klasse sehr gut.

Das Design wirkt modern, gehoben und zeitlos. Wäre die Technik nicht in ein paar Jahren überholt, könnte man die LUMIX sicher auch dann noch als zeitgemäß betrachten. Gelungene Formgebung und die faszinierende Farbe, kombiniert mit hochwertigen Materialien machen die TZ31 zur edlen Alltagskamera. Die Verarbeitung lässt keinen Zweifel zu, es handelt sich um ein hochwertiges Produkt, an dem man lange seine Freude haben wird. Wenig Kunststoff, mehr Metall, das schlägt sich zwar im Gewicht nieder, macht die Kamera aber angenehm sicher und stabil. Ein leiser Zoommotor bürgt ebenfalls für hohe Qualität in der Verarbeitung. Und auch das Display zeigt sich als kratzfest und unempfindlich im täglichen Gebrauch. Rundum stabil, einzig die etwas fragile Klappe zur Abdeckung des USB Anschlusses könnte durch den häufigen Gebrauch des Ladekabels früher oder später in Mitleidenschaft gezogen werden. Hier wäre vielleicht eine etwas robustere Lösung wünschenswert.

London, Christian Kellner

Kreative Features:
HDR, eines der Themen, die bisher nur Profis vorbehalten blieb, da normalerweise sehr aufwendig mit mehreren Aufnahmen und spezieller Software umzusetzen, findet jetzt immer mehr Einzug in die vollautomatischen Funktionen der Digitalkameras. Und es macht wirklich Spaß, die Ergebnisse dieser Belichtungsreihen auf einem zusammengefügten Bild zu sehen. Jeder Bildwinkel hervorragend belichtet, besonders in Großformatausdrucken kann diese Aufnahmeart beeindrucken. Vielleicht nichts für den Alltag, aber durchaus interessant für kreative Umsetzungen z.B. bekannter Motive, die man einfach mal etwas anders, ansprechender, präsentieren möchte.
Die Panoramafunktion der TZ31 wird jetzt auch mit dem Schwenk bei gedrücktem Auslöser umgesetzt. Nicht wie bisher, z.B. beim Vorgängermodell TZ22 mit der etwas umständlichen Funktion, bei der man mehrere Aufnahmen aneinander reihen musste. Bequem und sehr zuverlässig funktioniert jetzt jede Panoramaaufnahme und man erzielt beachtliche Ergebnisse. Auch hierzu findet sich ein Bild in meiner Beispielsammlung. All zu oft steht man vor einer Kulisse, die man am liebsten im gesamten festhalten möchte, weil der grandiose Ausblick mit einem einzelnen Foto im üblichen Format gar nicht zu erfassen ist. Dafür eignet sich die Panoramafunktion der LUMIX hervorragend und ist leicht und sicher zu bedienen.
Der Miniaturmodus bietet zur gewohnten Nahbereichseinstellung auch die Möglichkeit, das Zoomobjektiv mit einzusetzen und lässt so mehr Spielraum, wenn man z.B. Tieraufnahmen von scheuen oder empfindlichen Kleintieren umsetzen möchte, ohne ihnen im wahrsten Sinne des Wortes zu nahe zu treten. Eine nützliche und gelungene Idee, die zu vermehrten Nahaufnahmen führt, weil man immer mehr Spaß daran findet.



Sonstiges:

Der Gesamteindruck der LUMIX TZ31 hat mich als Tester mehr als überzeugt. In 8 Tagen durfte ich dieses neue Modell der LUMIX Reihe auf Stärken und Schwächen untersuchen und ich muss sagen, dass nur wenigen Schwächen sehr viele Stärken gegenüberstehen, die diese Kamera zu meinem neuen Liebling in der Westentasche gemacht haben. Empfehlenswert für Urlaub und Alltag, leicht in der Handhabung und mit Fotoergebnissen, die wirklich Spaß machen und auch auf Bildschirm und Papier absolut überzeugen. Eine gelungene Weiterentwicklung der LUMIX Travelzoom Serie.

Fotoimpressionen

Weitere Bilder der Reise von Christian Kellner auf Flickr in voller Größe erleben!