TZ31 - Kunden Bewertungen

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Die LUMIX TZ31 unterwegs in Domburg

Vom 22. bis 25. Juni war es soweit. Unsere Produkttesterin Katja Zimmermann testete die LUMIX TZ31 auf Herz und Nieren. Wir sagen: Herzlichen Dank!

Der Bericht stellt ausschließlich die Meinung der Tester dar. Der Bericht ist von Panasonic weder gekürzt noch inhaltlich redigiert worden.

Für genau 4 Juni Tage konnte ich die LUMIX TZ31 mit an meinen liebsten Urlaubsort „Domburg“ (NL) nehmen. Ich liebe es, in dieser wunderschönen kleinen Stadt, Dinge zu entdecken und zu fotografieren. Aber besonders mag ich das Meer, den Strand und die Promenade. Alles zusammen bietet unheimlich viele Möglichkeiten für Hobby Fotografen, sich auszutoben. Normalerweise leihe ich mir für meine Exkursionen immer eine ältere Variante: Die LUMIX TZ4. Darum war es für mich besonders spannend, Unterschiede zu entdecken, und eben auch die Entwicklung zu sehen, die eine Kamera machen kann.

Bildqualität:
Die Qualität der Bilder hängt, wie bei jeder kleinen Digitalkamera, ja meistens von guten Lichtverhältnissen ab. Sind diese gegeben, dann kann man mit der LUMIX TZ31 wirklich enorme Bilder machen. Gerade am Meer, oder wenn die Sonne untergeht, entstehen wunderschöne Lichtspiele. Wenn es zu dunkel ist, kann man z.B. mit der HDR Funktion einen fast taghellen Zustand erreichen. Was ich als Möglichkeit super finde. Persönlich mag ich es allerdings lieber, wenn man den Bildern die aktuelle Tageszeit ansieht. Und das funktioniert mit dieser Kamera trotzdem immer noch wunderbar, auch wenn es dämmert.

Funktionen:
GPS: Da mir leider immer erst einfiel, die GPS Funktion auszuprobieren, wenn ich in geschlossenen Räumen war, hat es natürlich nicht funktioniert, meinen Standort zu bestimmen. Aber wenn ich ehrlich bin, hat mich diese Funktion auch nicht besonders interessiert. Wenn man allerdings gerne auf seinen Bildern darstellen möchte, wo man sie gerade geschossen hat, dann ist das auf jeden Fall eine sehr schöne Idee.

VIDEO: Diese Funktion fand ich schon bei einer älteren Version von Freunden sehr beeindruckend, da sie unter anderem wunderbare Tonaufnahmen macht. Davon konnte ich mich bei meiner Arbeit als Sängerin bereits überzeugen. Auch am Strand von Domburg entstanden tolle Bilder. Wer braucht da schon eine Videokamera zusätzlich, wenn er beides in einem haben kann? Denn trotz der wackeligen Verhältnisse, die durch den starken Wind gegeben waren, hat die Kamera Unebenheiten gut ausgeglichen und das Spiel von Wasser und Sonne sehr gut festgehalten. Allerdings wäre ein Stativ sicher von Vorteil, wenn man wirklich wackelfreie Aufnahmen erstellen möchte. Da liegt das Problem dann weniger bei der Kamera, als bei den wackligen Händen bei starkem Wind... Die Funktion, eine Aufnahme in Zeitlupe zu machen, finde ich auch genial. So könnte man z.B. Sport Szenen, Aufnahmen von Kindern, oder anderes wunderbar festhalten, und verpasst nicht eine Kleinigkeit. Die Video Funktion hat mich also erneut überzeugt. OPTISCHER ZOOM: Toll, wie nah man an die Objekte herankommt, ohne dass die Qualität darunter leidet. Bei der alten Kamera meiner Eltern gab es nur 10x ZOOM. Und bei direktem Vergleich merkt man dann schon, wer weiter kommt. Die Möglichkeiten bei einem 20x ZOOM sind einfach größer und man kommt so an viel mehr Objekte heran, die eigentlich weit entfernt sind. Ebenso an viele Details. Und die mag ich besonders. Bei Video Aufnahmen hört man den ZOOM in der Aufnahme nur, wenn es total still um einen herum ist. Sollte man also z.B. Konzertaufnahmen machen, ist er bestens geeignet, da unauffällig und kaum hörbar. Selbst wenn es äußerlich so klingt, ist er dann beim Abspielen der Aufnahme sehr leise.

Domburg, Katja Zimmermann

Bedienung:
Da ich quasi ohne die Anleitung fotografiert habe (aus Mangel an Zeit), und eher durch Ausprobieren an die Sache herangegangen bin, konnte ich vermutlich sehr gut testen, wie bedienfreundlich die Kamera ist. Die grundsätzlichen Funktionen kannte ich ja auch schon von der TZ4. Super finde ich den eigenen Knopf für die Videokamera. Auf Knopfdruck geht’s los, und beim nächsten Knopfdruck stoppt die Aufnahme. Das ist einfach, und direkt neben dem Kamera Auslöser gut zu finden. Dann muss man nicht erst suchen, wenn man sehr spontan etwas festhalten will. Sehr Bedienerfreundlich finde ich es auch, dass es im SZENEN MODUS (SCN) die kleinen Bilder gibt, bei denen man fast sofort weiß, um welche Einstellung es geht. Und dass dabei eine Erklärung im unteren Bildschirm Bereich abläuft, macht die Sache noch leichter. Wenn man also keine Zeit, oder Lust, hat, die Anleitung genau zu studieren (oder man keinen PC dabei hat, da die detaillierte Anleitung nur als CD beiliegt), dann schafft man es mit dieser Menüführung auch gut ohne. Damit eignet sich die TZ31 sehr gut für praktisch veranlagte Menschen, die gerne durch Ausprobieren herausfinden, wie was funktioniert. Gut fand ich grundsätzlich auch das Quickmenü, das sich neben dem Bildschirm befindet. Allerdings fehlten mir da ein paar der Einstellungen, die man über das normale Menü erreichen konnte. Z.B. bei der Einstellung des Farbmodus. Verwirrend waren auch die Angaben für die Bildgröße, die im normalen Menü anders dargestellt waren. Um dann genau zu wissen, welches Verhältnis nachher im Bild aussieht, müsste man dann erstmal alle ausprobieren. Aber wenn man das dann herausgefunden hat, hat man eine wunderbare Auswahl an Einstellungen, die das Fotografieren meiner Meinung nach sehr vielfältig macht. Hier hätte ich mir also gewünscht, dass das Quickmenü ganz genau die gleichen Einstellungen erreichbar macht, wie das normale Menü. Aber vielleicht heißt es darum ja auch „Quick“... Den Touch Screen finde ich klasse. Dass man damit schnell ein Bild auslösen kann ist einfach und praktisch. Das hat sogar mein 2-jähriger Neffe hinbekommen, der nach ein paar Versuchen gar nicht mehr aufhören wollte. Allerdings wies der Screen bei der Bedienung des Zooms noch ein paar Schwächen auf und brauchte längere Zeit, um zu reagieren. Darum habe ich den Zoom Regler oben auf der Kamera benutzt, der gut zu handhaben ist. Im drehbaren Menü, oben auf der Kamera, hat man auch die Möglichkeit, zwei präferierte Einstellungen zu speichern, die man gerne nutzt. Bei mir wäre das dann vermutlich B/W und Panorama. So muss man nicht erst lang im Menü herumsuchen und ist für Schnappschüsse gewappnet.

Design/Produkt:
Das Design der Kamera ist schön und praktisch. Das kenne ich ja schon von der alten LUMIX TZ4 meiner Eltern, die ich bisher immer für Urlaube genutzt habe. Die Neue sieht aber viel schöner aus, und ist auch etwas größer. Besonders das große, farbintensive Display gefällt mir sehr gut. Meine Variante der TZ31 war rot. Ich würde mir wohl eher die Braune aussuchen, die man auf der Homepage bewundern kann. Aber die Kamera liegt leicht in der Hand, sie ist nicht zu groß, aber auch nicht zu klein (passt gut in die Hosentasche), hat ein schönes, mattes Gehäuse, und die Knöpfe zur Bedienung sind alle gut erreichbar. Da ist das Äußere dann auch nicht mehr so wichtig, wenn die Ergebnisse so schon werden!

Domburg, Katja Zimmermann

Kreative Features:
Dass man die Belichtung manuell einstellen kann ist super, weil man dadurch auch in dunkleren Gegenden gute Bilder machen kann. Diese Funktion habe ich jedoch kaum ausprobiert, weil mir die Zeit fehlte, mich genau in die Anleitung einzudenken. Die Fotos wurden mit den Möglichkeiten, die ich ohne großes Anleitungsstudium in nur drei Tagen Urlaub eben hatte, sehr gut. Besonders hervorheben möchte ich allerdings die PANORAMA Einstellung: Ich muss sagen, dass ich sehr enttäuscht bin. Enttäuscht darüber, dass ich diese Einstellung erst so richtig entdeckt habe, als ich wieder zu Hause war. Nachdem ich sie dann ausprobiert hatte wäre ich am liebsten wieder zurück ans Meer gefahren, um viele wunderbare Panorama Bilder zu machen. Die Funktion ist toll!! So musste mein Wohnzimmer dafür herhalten, dass nicht besonders groß ist, und ich konnte eine prima Rundum Aufnahme machen. Aber beim nächsten Mal unbedingt am Meer... Ich mag besonders die verschiedenen Farbeinstellungen und die Breitbildfunktion, die der Kamera zur Verfügung stehen. Zwar lassen sich Bilder ja im Nachhinein wunderbar am PC bearbeiten, aber wenn man direkt beim Abdrücken schon andere Möglichkeiten hat, macht das einfach mehr Spaß. Mit einer App, die man bei den heutigen Smartphones bekommt, können diese Funktionen in ihrer eingeschränkten Vielfalt leider nicht wirklich mithalten. Jedoch ist das meiner Meinung nach auch nicht nötig, da hier einfach die Qualität sehr gut ist und das zählt. Am besten gefällt mir die S/W (schwarz/weiß oder Mono) Einstellung, da ich damit die schönsten Ergebnisse erzielen konnte. Aber das ist wohl Geschmacksache. Und die EXPS (expressive) Einstellung machte es möglich, blassere Farben zu intensivieren. Was unheimlich schöne Bilder hervor gebracht hat. Allgemein hat die TZ31 ja schon eine sehr gute Farbbrillianz. Aber nicht immer ist auch das Objekt, das man fotografieren möchte, in entsprechender Frische zu finden. So kann man mit dieser Funktion den Farben auf die Sprünge helfen, und Eindrücke entweder farblich entstehen lassen, oder verstärken. Der TOY Effekt war auch interessant. Er zaubert einen, leicht nebeligen, Rahmen um das Bild und gibt so einen verträumten Eindruck wieder. Und dass man sogar den äußeren Rahmen dafür manuell einstellen kann, macht diese Funktion noch interessanter und individueller. Auch die Bildschnellfunktion zählt ab jetzt zu meinen Lieblingen. Wenn man z.B. Kinder fotografieren will, die in den seltensten Fällen stillhalten, oder auch nur ansatzweise für rein Bild posen würden, ist sie super geeignet. Auch so manche Surfer Szene am Strand wurde dadurch spannend, da man in der Fülle der Bilder bestimmt das Eine findet, in dem alles stimmt. Man kann damit sogar, je nachdem welchen zeitlichen Abstand man wählt, eine Art Daumenkino basteln. Das kommt dann einem Video schon ziemlich nah, und man verpasst keine Sekunde. Das hat sogar so viel Spaß gemacht, dass ich am liebsten nur noch so fotografiert hätte, wenn meine Neffen, mit denen ich im Urlaub war, so richtig losgelegt haben.

Sonstiges:
Eine negative Kritik bekommt bei mir der Akku, der bei intensiver Nutzung der Kamera, und der Features, leider nicht mal einen Tag durchhält. Möchte man noch intensiver Fotos schießen, braucht es mehr Leistung. Oder einen zweiten Akku. Auch das Ladegerät der LUMIX TZ4 finde ich persönlich praktischer. Man kann einen zweiten Akku aufladen, während man den anderen Akku mit der Kamera benutzt. Da der Akku in der Kamera aufgeladen werden muss, ist die TZ31 eben während dieser Zeit nicht nutzbar. Aber das ist auch schon einer der wenigen Kritikpunkte.



Fazit:
Wer mit einer kleinen, handlichen Kamera, und nicht mit einer riesigen Spiegelreflexkamera unterwegs sein, aber trotzdem gute Ergebnisse erzielen möchte, ist mit der TZ31 sehr gut bedient. Sie macht qualitativ hochwertige Bilder, erklärt sich durch ihre Menü Unterschriften im Bildschirm praktisch von selber, und macht mit ihren Features einfach Spaß. Ebenso erübrigt sie die Anschaffung einer extra Videokamera, weil auch diese Aufnahmen für weitere Bearbeitungen sehr gut geeignet sind. Und wenn man dann noch einen zusätzlichen Akku parat hat, ist dem kreativen Spaß mit dieser Kamera kaum eine Grenze gesetzt.
Vielen Dank, dass ich mir diese schöne Kamera ausleihen, und somit wunderschöne Erinnerungen von meinem Kurztripp ans Meer mitbringen durfte. Mein Urlaub war eigentlich viel zu kurz, um alle Vorzüge dieser kompakten Kamera zu entdecken. Am liebsten hatte ich sie nicht wieder her gegeben :)

Herzliche Grüße, Katja Zimmermann

Fotoimpressionen

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