Vom 17. bis 20. Mai war es soweit. Unsere Produkttesterin Stefanie Bauer-Behringer testete
die LUMIX TZ31 auf Herz und Nieren. Wir sagen: Herzlichen Dank!
Der Bericht stellt ausschließlich die Meinung der Tester dar. Der Bericht ist von Panasonic weder gekürzt noch inhaltlich redigiert worden
Meine Reise, auf der ich die LUMIX
TZ31 testen durfte, führte mich auf
eine Exkursion nach Belgrad. Am
Donnerstag, dem 17. Mai 2012 ging
es los und am 20. Mai leider schon
wieder zurück. Zusammen mit zwölf
anderen Architekten habe ich viele
verschiedene Stadtviertel von Serbiens
Hauptstadt entdeckt – und natürlich die
TZ31.
Bildqualität:
Die Bildqualität war im Vergleich zu unserer bisherigen Kamera (LUMIX ZX3) ähnlich, aber bei extremen
Lichtverhältnissen deutlich besser.
Der optische Zoom ist beeindruckend. Er
bietet eine Fülle an Gestaltungsmöglichkeiten.
24-480 mehr geht nicht!!! Da konnte sogar die
Profispiegelreflexkamera unseres Kollegen nicht
mithalten, die garantiert in keine Hosentasche
passt wie die TZ31.
Die GPS-Funktion hat mich überrascht, wie genau
meine Standorte inklusive genauer Ortsangaben,
wie zum Beispiel Namen der Museen, selbst im
fernen Serbien angezeigt wurden. Der Nachteil
des GPS ist, dass ein enormer Energieverbrauch
damit verbunden ist und im letzten die Funktion für
meinen Gebrauch nicht unbedingt notwendig ist.
Der Akku war überraschenderweise bereits nach
einem halben Tag leer. Zum Glück passte der Akku
meiner alten LUMIX, so dass ich noch weitere
Aufnahmen machen konnte.
Die Videofunktion ist cool, das Zoomen funktioniert
reibungslos, ohne Wackeln und Ruckeln. Im Prinzip
ist der Einsatz einer Videokamera überflüssig
geworden.
Die Bedienung ist im Wesentlichen den
Vorgängermodellen ähnlich, was mir die
Handhabung deutlich erleichterte, da ich mich
bereits damit auskannte. Das mechanische
Bedienfeld der TZ31 ist bedauerlicherweise
deutlich unergonomischer als bei der ZX3, obwohl
die neue Kamera größer ist und damit mindestens
genauso viel Bedienfläche bereitstellen könnte. Die
Folge davon war, dass ich sehr oft deutlich länger
für die Bedienung gebraucht habe, da man die
gewünschten Tasten im Kreis nicht präzise treffen
kann und man deshalb ständig die Retourtaste
bedienen u. den Vorgang wiederholen muss.
Die Menüführung war ansonsten klar und
verständlich. Den Touchscreen nutze ich
nicht, deshalb bin ich froh, dass es beide
Möglichkeiten gibt u. man nicht ausschließlich die
Touchscreenvariante zur Verfügung hat.
Form und Aussehen der TZ31 gefallen mir sehr
gut, besonders das Metallgehäuse zeigt die
wertige Ausstattung der Kamera. Die umfangreiche
Ausstattung besonders im Zoombereich bedingt
ein etwas größeres und schwereres Gehäuse, so
dass man die Kamera nicht mehr so einfach in die
Hosentasche stecken kann wie bisher. Das ist aber
im Hinblick auf die Leistungsmerkmale der Kamera
völlig akzeptabel.
Das Testmodell, das mir zur Verfügung stand, war
rot und hat mir ganz gut gefallen. Auch die anderen
Farbvarianten sehen hübsch aus. Mir würde ein
frisches Maigrün gut gefallen ;-)

Kreative Features:
HDR: Absolut überzeugt hat mich die HDR-Funktion, die bei extremen Lichtverhältnissen sehr gute
Ergebnisse erzielen konnte. Die Durchzeichnung der Bilder in Licht- und Schattenbereichen ist deutlich
besser als bei einer herkömmlichen Aufnahme. Gerade bei Architektur- und Landschaftsaufnahmen
werden wertvolle Details herausgearbeitet.
Panorama: Alle Teilnehmer unserer Exkursion waren beeindruckt und begeistert von der Panoramafunktion
der TZ31. In verschiedenen Situationen habe ich diese geile Funktion ausprobiert und eingesetzt und
hatte einen Riesenspaß dabei. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Es ist unglaublich wie gut die
Einzelbilder zusammengesetzt sind.
Miniaturmodus: Leider war mir nicht klar, wie der Miniaturmodus zu nutzen ist. In der Kürze der Zeit war
es mir nicht möglich, mich genauer damit zu beschäftigen und mich vorher zu informieren, da die Kamera
mit der Anleitungs-CD erst kurz vor meiner Abreise eintraf. Gerne hätte ich eine Anleitung in schriftlicher
Form auf die Reise mitgenommen, was ich prinzipiell besser finde, als die Erklärungen auf dem
Datenträger. Gerade bei Reisen ist es oft schwierig und umständlich sich mit der Anleitung am Computer
auseinanderzusetzen.
Schwarz-Weiß-Funktion (B-W): Die S-W oder B-W-Funktion möchte ich hier explizit erwähnen, da
gerade mit der ausgefeilten Technik der TZ31 ganz besondere Aufnahmen in Schwarz-Weiß möglich
sind. Leider stellt sich die Kamera automatisch immer wieder auf Farbe um, sobald man sie abschaltet.
Es ist wünschenswert, dass der Nutzer seine persönlichen Einstellungen individuell abspeichern kann.
Vielleicht ist dies ja möglich, ich habe diese Option für die dauerhafte Schwarz-Weiß-Einstellung leider
nicht entdecken können. Nachtaufnahmen: Die Nachtaufnahmen, die ich mit der TZ31 geschossen habe, haben mich aufgrund ihrer Schärfe durchaus überzeugt.
Sonstiges:
Warum der volle Zoomumfang nur beim Automatikprogramm möglich ist, bleibt mir leider ein Rätsel.
Alle unsere bisherigen LUMIX, wir haben inzwischen bereits das 3. Modell, sind sehr empfindlich was Staub anbelangt. Bei allen haben sich im Innern winzige
Staubpartikel festgesetzt, die sich eventuell mit Hilfe einer unverhältnismäßig teuren Kamerareinigung entfernen lassen. Diese Möglichkeit haben wir aus
Kostengründen nie durchführen lassen. Auch bei der neuen Kamera tauchten in beiden Videosequenzen, die ich aufgenommen habe, störende Lichtreflexe
auf, die mit der Kameraoptik zusammenhängen müssen. Ob es sich hierbei ebenfalls um Staubpartikel handelt, konnte ich nicht feststellen.
Gut gefallen hat mir persönlich, dass das Ladegerät direkt an der Kamera angeschlossen werden kann. Allerdings ist bei intensivem Einsatz (oder bei
eingeschalteter GPS-Funktion) ein zusätzlicher Akku und ein passendes Ladegerät unabdingbar.
Abschließend möchte ich betonen, dass der Umgang mit der neuen LUMIX TZ31 so viel Spaß macht, dass man sie als Reisebegleiter ständig im Einsatz haben
möchte. Man wird süchtig nach Motiven und will spannende Situationen kreativ festhalten.
Herzlichen Dank, dass ich die Möglichkeit hatte, diesen Fotoapparat testen zu dürfen.
Fotoimpressionen
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