Der Videoratgeber zum Download powered by videoaktiv digital. Übersichtlich auf je einer Seite präsentieren wir Euch in loser Folge Tipps für beliebte Drehsituationen.
• Drehsituation wählen
• Kurz nachlesen
• Camcorder einstellen
• Motiv optimal filmen
Viel Spaß!
Familienfest: Frohe Ostern
Ostern ist der private Familienfilm-Event schlechthin - mehr noch als Weihnachten.
Tipp: Vergessen Sie nicht Details der Eier, der Nester, der suchenden Gesichter und der Ostersymbole wie Kirchen, Weidenkätzchen, Osterglocken, Reste schmelzenden Schnees. Sie schaffen den Rahmen Filmhandlung.
Kinderfest: Happy Birthday
Eine lärmende Horde fällt über Ihr Haus her, verwüstet es und verschwindet gegen 18 Uhr
wie ein Spuk – das Kinderfest.
Tipp: Wenn die Geburtstagskerze ausgeblasen wird, ist der manuelle Weißabgleich Pflicht – so vorhanden.
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Hochzeit: Ringtausch
In den USA gibt es Profis, die mit Hochzeitsfilmen ihr Geld verdienen. Aber auch wer den Job gratis macht, darf nicht patzen.
Tipp: Frieren Sie nach ein paar Gratulationen die Szene ein, lassen Sie ein Fotogeräusch hören und überblenden Sie dann in kurzem Wechsel Standbilder, die Sie über raffinierte Videoeffekte in der Nachbearbeitung ausgestalten können.
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Videoprojekt mit Kindern: Kinderstunde
Das Nachmittagsprogramm im Fernsehen ist ein Witz gegen das Abenteuer, mit Kindern ein Filmprojekt durchzuziehen.
Tipp: Die ideale Gruppengröße sind zehn bis zwölf Kinder und zwei bis drei Betreuer. Realistisch sind drei bis vier Minuten Film pro Woche und Gruppe. Nicht sparen: Derlei Events brauchen gutes Equipment.
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Rückblicke: Es war einmal
Jubiläen sind ein willkommener Anlass für eine Videochronik. Was muss hinein, was macht sie auch für andere sehenswert?
Tipp: Das Jubiläumsvideo ist ein Idealfall. Es zeigt Menschen mit besonderer Karriere, speziellen Fähigkeiten oder aufregenden Hobbys.
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Kinderportrait: Klein ganz groß
Kindergeburtstag oder Jugendfilm hatten wir schon als Startklar- Folge. Doch wie portraitieren Sie den eigenen Nachwuchs?
Tipp: Filmen Sie niemals Kinder ohne Einwilligung der Erziehungs berechtigten (oder sprechen Sie diese gar an). Auch wenn Sie in Kindergärten drehen wollen, brauchen Sie die Erlaubnis der Eltern aller gezeigten Kinder.
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Weihnachtsfilm: Oh Tannebaum
Kein Weihnachten ohne Weihnachtsbaum: Der Kauf der Tanne ist ein idealer Einstieg ins Video über die angeblich stille Zeit.
Tipp: Stimmungsvolle Weihnachtsaufnahmen gelingen bei Mischlicht-Situationen während der Dämmerung. Stellt man die Kamera aufs kalte blaue Tageslicht ein, strahlt Kunstlicht von Scheinwerfern heimelig ins Bild. Per Automatik wird’s zu blau.
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Unterwasser: Abgetaucht
Es gibt kaum faszinierendere Motive als unter der Wasseroberfläche. Die Hauptdarsteller sind eher neugierig als scheu.
Tipp: Unterwasser-Übung: Bevor Sie den großen Fischen hinterherschwimmen, sollten Sie am Boden, zwischen Felsen und am Riff das Tarieren mit Tauchgehäuse proben – und ganz ruhig auf die mobilen Riffbewohner halten.
Wüstendreh: Unter Geiern
Das Drehen in der Wüste folgt eigenen Gesetzen. Die großen Sandkästen wollen sich nicht gerne filmen lassen.
Tipp: Blau-gelbe Polarisationsfilter machen den Himmel noch unnatürlich blauer und die Sandgebilde noch röter. Wer sie nicht hat, dem hilft auch ein Polfilter, um die knackigen, kontrastreichen Szenen zu schießen – aber nur gegen die Sonne.
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Strandurlaub: Heißer Sand
Am Meer ist was los. Sie müssen nur aufpassen, dass kein Sand ins Getriebe kommt. Sonst knirscht’s im Sommervideo.
Tipp: Am Strand gibt es viel nackte Haut zu filmen. Nutzen Sie an Panasonic-Camcordern die „Skin Detail”-Funktion. Sie softet gezielt Hauttöne, lässt aber den Rest der Einstellung (beispielsweise den Hintergrund) scharf.
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Straßenmusik: Gassenhauer
Straßenmusik eignet sich hervorragend zur musikalischen Untermalung von Filmsequenzen, besonders für Reisefilme.
Tipp: Sie haben noch keinen Windschutz für Ihr Mikrofon? Dann basteln Sie sich einen. Sehr gut eignet sich dafür Webpelz, den man in Handarbeitsläden für wenig Geld kaufen kann. Kosten: 5 bis 15 Euro, je nach Größe des Mikrofons.
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Architektur: hoch hinaus
Kirchen, Burgen und Paläste: Wer diese statischen Objekte bloß abfilmt, macht nichts weiter als Fotos, nur schlechter.
Tipp: Aus seiner kurzen Distanz sieht der Kameramann die ganze Kirche – und mehr, wenn er statt der Kamera den Spiegel schwenkt.
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Gemäldegalerie: Bunte Bilder
Fotografieren verboten. So steht’s in vielen Museen, die sich der Malerei verschrieben haben. Aber Filmen?
Tipp: In der Ruhe liegt die Kraft – im Künstleratelier ist Filmen vom Stativ Pflicht.
Gemäldegalerie: Bunte Bilder
Der Ausflug: Frühling
Laue Frühjahrstage liefern ideale Drehbedingungen. Optimale Bilder verlangen jedoch nach gelungener Gestaltung.
Tipp: Baumkronen und Kirchturmspitzen brauchen genauso viel Kopffreiheit wie Menschen. Lassen Sie also genügend Raum zur oberen Begrenzung des Bildausschnitts. Bei Menschen muss auch in Blickrichtung etwas Luft im Bildausschnitt bleiben.
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Bergfilm: ganz oben
Der Aufstieg war anstrengend, dafür erwartet Sie jetzt eine tolle Rundumsicht. Natürlich filmen Sie das Panorama in 16:9.
Tipp: Wer am Berg riskante Kletterbilder dreht, sollte sich unbedingt sichern lassen. In großer Höhe nie mit dem Auge am Sucher laufen.
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Dokumentation: Anderer Länder Sitten
Die erfolgreichste Form des Dokumentarfilms ist die Ethno-Reportage. Wie funktioniert sie eigentlich?
Tipp: Grauverlaufsfilter und ein Polfilter ermöglichen knackige, kontrast reiche Szenen – aber nur gegen die Sonne oder immer, wenn der helle Himmel den Kontrast übersteigert, dass Wolkenbilder ausfressen würden. Nutzen Sie die Zeitrafferfunktion.
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Wintersport: Auf der Piste
Wenn es draußen stürmt und schneit, zieht es manchen Videofilmer hinaus und hinauf auf zugige Gipfel.
Tipp: Suchen Sie beim Filmen der Pistenansicht Motive im Vordergrund, dann wirk Ihr Bild nicht so leer. Filmen Sie stets gegen den Hang. Von hinten wirken die Wedler weniger, es sei den, die Aussicht ins Tal lohnt sich.
Wintersport: Auf der Piste
Nachtaufnahmen: Dunkelmänner
Lassen Sie beim Abendspaziergang die Kamera bloß nicht zu Hause. Elf Tipps für die Aufnahme bei Dunkelheit.
Tipp: Nachts ist es in belebten Urlaubsgebieten alles andere als dunkel. Dafür ist die Stimmung doppelt so gut. Eine Akku-Handlampe macht’s perfekt.
Abendrot: Sonnenuntergang
Der Klassiker für den Vor- oder Abspann ist die Dämmerungsromantik: Tipps, die im Film die Stimmung besser rüberbringen.
Tipp: Bitte Ruhe: Filmen Sie wenigstens einmal den spektakulären Sonnenuntergang komplett. Szenen am Strand können Sie auch an einem zweiten Abend hinzufügen.
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Schlechtwetterfilm: Schauer-Geschichten
Wenn die ersten Tropfen fallen, beginnt der Spaß am Filmen erst. Vorausgesetzt, Sie und die Kamera bleiben trocken.
Tipp: Tipp: PreRec-Funktion einschalten, wodurch die Kamera schon einige Sekunden vorm Auslösen mit der Aufzeichnung startet. Menschen sind bei Regen unberechenbar, und Sie haben nur einen Schuss, soll Trockenes erst in der Szene nass werden.
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Feuerwerk: Prosit Neujahr!
Um zehn vor zwölf sollten Sie die Kamera nicht mehr auspacken, sondern einfach nur feiern. Die nötige Arbeit passiert vorher.
Tipp: Wenn beim Computerschnitt die Feuerwerkssalven auf mehrere Spuren überlagert werden, ergibt sich auch bei dürftiger Ausbeute des Originals ein fulminantes Feuerwerk. Eine leichte Zeitlupe verbessert den Effekt.
Feuerwerk: Prosit Neujahr!
Sportereignis: Fußball
Auf dem grünen Rasen spielen sich dramatische Szenen ab. Wie das Geschehen zu einem packenden Film wird – hier das Rezept.
Tipp: Schneiden Sie die wichtigsten Spielsequenzen kurz zusammen und unterlegen Sie das Video mit Musik. Verwenden Sie im Schnitt die Zeitlupe. Damit peppen Sie das Veranstaltungsvideo enorm auf.
Verfolgungsjagd: ... und Action
Eine Spielfilmszene ist viel einfacher zu drehen als eine dokumentarische . Aber viel umständlicher vorzubereiten.
Tipp: Setzen Sie die Bluebox (Chrominanz-Key) ein. Das muss nicht Hollywood-like sein, aber die Illusion, der Verfolgte liefe etwa auf einem Brückengeländer, ließe sich bewerkstelligen. Sie müssen nur Darsteller und Hintergrund in gleicher Brennweite aufnehmen.
Verfolgungsjagd: ... und Action
Haustiere: Wie Hund und Katz`
Oft ist der vierbeinige Freund als langjähriger Begleiter ein echter Vertrauter. Ein Video bewahrt posthum die Erinnerung.
Tipp: Tiere schleichen, schnüffeln und markieren. Sie sind mit vielen Aktivitäten nah am Boden. Wer die Kamera auf ein Einbeinstativ
Haia Safari
Tiere in freier Wildbahn aufnehmen: die Königsdisziplin des Amateurfilmers. Doch die Jagd per Kamera verlangt Geduld.
Tipp: Du und das Tier: Die direkte Konfrontation mit Wildtieren ist ein seltener, prickelnder Augenblick im Leben beider Protagonisten.
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Dialoge: Schuss & Gegenschuss
Eine Unterhaltung gekonnt aufzunehmen sollte doch nicht schwierig sein. Doch wer weiß, wann man umschneiden muss?
Tipp: Dialoge lassen sich tontechnisch am einfachsten mit einer Tonangel erfassen, die der Tonassistent immer in Richtung des aktuell sprechenden dreht. Ebenfalls möglich ist es, für jeden Sprecher ein Ansteckmikrofon zu verwenden.
Hallo Welt: Videos im Internet
YouTube, myvideo & Co - Millionen Menschen können im Web Ihre Videos sehen.
Da will man sich doch nicht blamieren.
Tipp: Filme, die im PAL-Halbbildverfahren aufgezeichnet wurden, sollten beim Export progressiv in Vollbild-Videos gewandelt werden. Ansonsten treten beim Anschauen auf Computermonitoren sichtbare Zeilenverschiebungen auf.
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Vorlagen abfilmen: Kontaktabzug
Sie möchten ein Archivfoto oder eine Grafik abfilmen oder gar ein Bild in einem Buch? Nichts ist schwerer als das.
Tipp: Ein Notenständer ist eine ideale Bildauflage. Manchmal muss ein Polfilter störende Reflexe auf der Planscheibe ausblenden.
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Trickfilm: Bild für Bild
Eine Animation aus Einzelbewegungen ist schnell erstellt, wenn man weiß, wie die unbewegten Still-Aufnahmen Laufen lernen.
Tipp: Während des langen Prozesses der Aufzeichnung kommt es immer zu Störungen. Betrauen Sie einen Assistenten mit der Aufgabe, den Fortgang des Prozesses zu dokumentieren. Ungeübte kommen sonst garantiert durcheinander.
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3D Aufnahme: Die dritte Dimension
Die Aufnahme von Videos mit Rauminformation macht vieles am Filmen einfacher – wenn die Gestaltung stimmt.
Tipp: Dass 3D nach SurroundSound verlangt, ist ein Trugschluss. Denn oft passt der Rundumton nicht zum Gezeigten. Ein Richtmikrofon, das die Schallereignisse aus Richtung der Kamera aufnimmt, ist noch immer die beste Lösung
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Konzert: Ohrenschmaus
Wir brauchen ein Band-Video.” Solche Anfragen von Bands haben schon manchen Amateurfilmer ins Chaos gestürzt.
Tipp: Konzertant: Bei der Aufzeichnung von Live-Bands müssen Sie für den guten Ton genauso viel Aufwand treiben wie fürs stimmige Bild.
Theater: Bühne frei
Von Filmern erwartet man, dass sie Theateraufführungen filmisch einfangen können. Doch dazu gehört viel Know-how.
Tipp: Jetzt gilt’s: Das Mitschwenken eines Theaterstücks erfordert über die gesamte Spieldauer volle Konzentration.
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Galadinner: Guten Appetit
Eine echte Herausforderung: kulinarische Köstlichkeiten mit der Kamera richtig einfangen, ohne dass der Appetit vergeht.
Tipp: Essthetik: Ein opulentes Mal ist durchaus filmogen – gerne auch in surrealer Kulisse. So sieht ein Profi-Dreh mit Dolly aus Sicht der Esser aus.
Galadinner: Guten Appetit
Disco Event: Big Party
Ob privat oder öffentlich: Tanzveranstaltungen bringen Camcorder und Filmer an ihre Grenzen.
Tipp: Wenn Sie in der Disco oder beim Fest Unbekannte vor die Linse nehmen, fragen Sie vorher
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Karneval: Die 5. Jahreszeit
Kein Thema ist bunter, freier und schöner in Szene zu setzen ‑ wenn man sich auf den Spuk der tollen Tage einlässt..
Tipp: Wenn Kurzinterviews mit der Mundart Mächtigen zu den Veranstaltungen gelingen, sind diese Texte viel besser als ein trockener Kommentar. Überträgt das TV die Veranstaltung, unbedingt mitschneiden – zu Kommentarzwecken.
Karneval: Die 5. Jahreszeit
Contest: Der Superstar
Das eigene Starportrait ist im Zeitalter von YouTube und Castingshows ein Muss. Gut, wer’s auch filmerisch draufhat.
Tipp: Der reine Aufnahmeton ist in der Regel nicht sendefähig. Im Sound-Bearbeitungsprogramm oder im Studio wird da noch gefeilt – zum Beispiel die Dynamik erhöht. Auch Videotricks sind okay, etwa Doppelbelichtung, Farbveränderungen, Blitzblenden.
Erotik: Nackte Tatsachen
Mancher mag’s kaum glauben: Erotik steht an dritter Stelle der beliebtesten Filmthemen – nach Kindern und Reisen.
Tipp: Erotik hat nicht unbedingt etwas mit Nacktheit zu tun. Aber häufig damit, dass im Laufe der Veranstaltung die Kleider weniger werden.
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